top of page


Invisible Leaderhip: Die Führung, die niemand sieht
Wir beobachten in der Arbeitswelt, dass ein Teil dessen, was Führung ausmacht, weniger als Führung wahrgenommen wird, wenn es im Hintergrund geschieht. Und genau diese Formen von Führungsarbeit werden unserer Erfahrung nach häufig von Frauen übernommen. Führung wird in Unternehmen oft über die sichtbaren Momente wahrgenommen: Entscheidungen treffen, Strategien präsentieren, Meetings leiten, Ergebnisse verantworten oder auf einer Bühne stehen. Weniger sichtbar sind Tätigkeiten
& meanwhile
vor 7 Tagen2 Min. Lesezeit


Schule vorbei - und was nun? Warum du dich noch nicht festlegen musst
Der letzte Schultag ist geschafft, das Abschlusszeugnis liegt auf dem Tisch und plötzlich steht eine Frage im Raum, die erstaunlich schwer wiegen kann: Was mache ich jetzt? Studium, Berufslehre, Zwischenjahr oder direkter Berufseinstieg? Eine Ausbildung wählen, selbständig Fähigkeiten aufbauen oder vielleicht sogar etwas Eigenes starten? Die Möglichkeiten sind vielfältig, ihre Folgen jedoch schwer vorhersehbar. Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt schneller, als Bildun
& meanwhile
8. Okt.5 Min. Lesezeit


Kreativität ist voller Widersprüche
Kreativität wird oft als Geistesblitz dargestellt. Eine Idee ist plötzlich da. In Wirklichkeit ist Kreativität meistens weniger ein Moment als ein Prozess. Wir beobachten, sammeln, kombinieren und stellen Verbindungen zwischen Dingen her, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Das Neue entsteht dabei erstaunlich oft aus etwas Bekanntem. Kreative Menschen sehen nicht zwangsläufig Dinge, die sonst niemand sieht. Sie sehen in bekannten Dingen etwas, das andere
& meanwhile
24. Sept.3 Min. Lesezeit


Berufseinstieg in Zeiten von Künstlicher Intelligenz
Der Einstieg ins Berufsleben war noch nie ganz einfach. Nach der Lehre oder dem Studium fehlte oft genau das, was Unternehmen verlangten: Erfahrung. Heute kommt eine neue Herausforderung hinzu. Unternehmen experimentieren mit künstlicher Intelligenz und stellen fest, dass viele Aufgaben, die bisher häufig von Berufseinsteigern übernommen wurden, plötzlich automatisiert werden können. Ein Beispiel aus der Werbebranche: Früher schrieb vielleicht ein Junior mehrere Varianten für
& meanwhile
11. Sept.3 Min. Lesezeit


Die Psychologie des Geldes und was sie mit dem heutigen Arbeitsmarkt zu tun hat
In seinem Buch «The Psychology of Money» beschreibt Morgan Housel eine zentrale Erkenntnis: Erfolgreicher Umgang mit Geld hat weniger mit Intelligenz oder Fachwissen zu tun, sondern mit Verhalten. Statt extreme Beispiele von Milliardären oder spektakulären Pleiten zu analysieren, geht es darum, Muster zu erkennen. Denn finanzielle Entscheidungen sind immer geprägt von Umfeld, Biografie und individueller Situation. Diese Perspektive ist nicht nur für Anleger spannend. Sie ist
Maike Winkler
28. Aug.2 Min. Lesezeit


Studium vorbei - was nun? Warum der erste Job nicht die ganze Karriere ist
Da gibt es diesen besonderen Moment nach dem Studium: Das Abschlusszeugnis ist da, die letzte Prüfung geschafft, die Abschlussarbeit abgegeben. Nach Jahren mit Stundenplänen, Semestern und klar definierten Anforderungen liegt plötzlich ein weitgehend unbeschriebenes Kapitel vor einem. Und damit stellt sich die Frage: Was kommt jetzt? Lange Zeit schien die Antwort relativ klar. Auf das Studium folgte der Berufseinstieg, danach der schrittweise Aufstieg innerhalb eines Unterneh
& meanwhile
13. Aug.6 Min. Lesezeit


The Art of Laziness: Mit weniger Aufwand mehr bewirken
Bildquelle: Chat GPT Viele Menschen organisieren ihren Kalender. Sie planen Termine, blockieren Zeitfenster und erstellen immer neue Aufgabenlisten. Doch nur wenige organisieren bewusst ihre Energie. Die typische Frage lautet: Wann habe ich Zeit dafür? Die möglicherweise wichtigere Frage wäre: Wofür möchte ich meine begrenzte Energie einsetzen? Denn Zeit allein sagt wenig darüber aus, wie gut wir arbeiten können. Zwei freie Stunden am Nachmittag können weniger wertvoll sein a
& meanwhile
30. Juli4 Min. Lesezeit


Kulturelle Unterschiede verstehen: Warum gute Zusammenarbeit mehr als Übersetzung braucht
Wir bewegen uns täglich innerhalb kultureller Regeln, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Was für uns höflich, professionell oder effizient erscheint, ist häufig nicht universell, sondern kulturell geprägt. Erst wenn wir unser gewohntes Umfeld verlassen und mit Menschen aus anderen Ländern zusammenarbeiten, werden diese unsichtbaren Regeln sichtbar. In ihrem Buch „The Culture Map“ zeigt Erin Meyer, wie stark kulturelle Unterschiede die internationale Zusammenarbeit beeinflussen. D
& meanwhile
16. Juli6 Min. Lesezeit


Mit Vorstellungskraft zur eigenen Vision
Eine Vision für das eigene Leben beginnt mit Klarheit. Sie ist das innere Bild davon, wer wir sein, wie wir leben und was wir erreichen möchten. Je klarer dieses Bild ist, desto stärker wird seine Wirkung. Arnold Schwarzenegger erklärt in seinem Buch Be useful, wie sehr ihn die Bilder in seinem Kopf bei all den unterschiedlichen Vorhaben geprägt haben, die er im Laufe seines Lebens angegangen ist. „Das Bild in meinem Kopf war so deutlich, dass man es hätte einrahmen und an di
Maike Winkler
4. Juli2 Min. Lesezeit


Starre Bewerbungsprozesse aufbrechen - Wie Bewerbungen morgen funktionieren können
Der klassische Bewerbungsprozess wirkt heute oft wie ein starrer Verwaltungsakt: Ein Lebenslauf hier, ein Motivationsschreiben dort, gefolgt von Gesprächen, Tests und endlosen E-Mail-Schleifen. Doch was wäre, wenn Bewerbungen nicht länger bloß eine Reaktion auf Stellenausschreibungen wären, sondern ein echter Dialog über gemeinsame Ziele, Werte und Herausforderungen? Heute: Bewerben im Modus „Verkaufen“ Der Bewerbungsprozess ist heute meist reaktiv und formalisiert: Stellenau
& meanwhile
20. Juni2 Min. Lesezeit


Wie OpenAI aus Versehen ein wichtiges Produkt der KI-Ära erschuf
Wenn wir heute über künstliche Intelligenz sprechen, denken die meisten Menschen an ChatGPT. Das zeigt die "OpenAI Story" aus dem Deutschlandfunk. Millionen nutzen das System ChatGPT täglich, schreiben Texte, analysieren Dokumente, programmieren oder führen Gespräche mit einer Maschine. Gleichzeitig verstehen die wenigsten, wie diese Technologie tatsächlich funktioniert. Und vielleicht noch wichtiger: Auch ihre Entwickler verstehen längst nicht alles daran. Die Geschichte von
Maike Winkler
6. Juni3 Min. Lesezeit


Ein neues Denken: Warum der kreative Geist die Zukunft gestaltet
In einer zunehmend automatisierten und vernetzten Welt reicht reines Fachwissen nicht mehr aus. Daniel H. Pink beschreibt in seinem Buch “A Whole New Mind” eine fundamentale Verschiebung: Weg vom klassischen „Knowledge Worker“ mit MBA-Abschluss hin zu kreativen Köpfen, empathischen Gestaltern und Sinnstiftern. Willkommen im „Conceptual Age“. In diesem neuen Zeitalter gewinnt die rechte Gehirnhälfte an Bedeutung: Kreativität, Intuition, Empathie und das große Ganze werden wich
& meanwhile
23. Mai1 Min. Lesezeit


Entwicklungsprofil statt Zeugnis – ein neuer Blick auf berufliches Feedback
Das klassische Arbeitszeugnis ist ein vertrautes Instrument der Arbeitswelt. Es dient als Rückblick auf die Zeit in einem Unternehmen, oft mit codierten Formulierungen, die mehr verschleiern als offenlegen. Doch wie zukunftstauglich ist dieses Format noch? Und was wäre die Alternative, wenn wir Arbeit nicht als abgeschlossene Kapitel, sondern als kontinuierliche Entwicklung verstehen? Die Herausforderung mit klassischen Zeugnissen Ein Arbeitszeugnis ist formal, abgeschlossen
& meanwhile
9. Mai2 Min. Lesezeit


Wofür wir arbeiten - Gedanken zu Zukunft der Arbeit
Was ist Arbeit heute noch wert und wie messen wir diesen Wert eigentlich? In ihrem Buch „Wofür wir arbeiten“ wirft die Politikwissenschaftlerin Barbara Preinsack einen kritischen Blick auf unser Verhältnis zur Arbeit. Sie hinterfragt gängige Vorstellungen von Leistung, Einkommen und gesellschaftlicher Anerkennung und lädt dazu ein, Arbeit neu zu denken. Arbeit ist mehr als Erwerbstätigkeit „Der empfundene Sinn und Wert einer Arbeit ergibt sich nicht nur aus der Tätigkeit an s
Maike Winkler
25. Apr.2 Min. Lesezeit


Heute ein Studium beginnen...?!
Wer heute ein Studium beginnt, steht vor neuen Fragen. Die Fähigkeit, Wissen fachübergreifend anzuwenden, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Fokus verschiebt sich: weg vom reinen Wissen hin zum Aufbau von Fähigkeiten. Ein klassischer Wissensvorsprung durch ein Studium existiert kaum noch. Fakten, Modelle und Zusammenfassungen sind jederzeit verfügbar. Auch der Leistungsnachweis durch Prüfungen gerät unter Druck: Wenn KI viele Aufgaben lösen kann, verlieren traditionelle Prüf
Maike Winkler
10. Apr.1 Min. Lesezeit


The Tipping Point: Wie sich Ideen plötzlich durchsetzen
Ideen verbreiten sich nicht gleichmäßig. Sie wirken oft lange unsichtbar - bis sie plötzlich überall sind. Malcolm Gladwell nennt diesen Moment den Tipping Point, den Kipppunkt, an dem sich ein Trend oder eine Idee rasant und unumkehrbar durchsetzt. Dahinter stehen drei Prinzipien, die auch für alle spannend sind, die selbst Ideen in die Welt bringen wollen. The Law of the Few – Die Macht der Wenigen Wirkliche Verbreitung beginnt nicht mit der Masse, sondern mit einigen wenig
& meanwhile
28. März2 Min. Lesezeit


Ein Praktikum als Realitätscheck - nicht als Lebenslauf-Kosmetik
Ein Praktikum ist mehr als nur ein weiterer Punkt im Lebenslauf. Es ist eine wertvolle Gelegenheit, die Realität eines Berufs kennenzulernen. Im besten Fall bietet es eine Testphase, in der man herausfindet, ob ein bestimmtes Berufsfeld wirklich zu einem passt. Doch dieser Realitätscheck funktioniert nur, wenn PraktikantInnen mit echten Aufgaben und Situationen des Berufs konfrontiert werden - nicht mit eigens erdachten "Praktikantenjobs". Wenn das Praktikum dazu genutzt wird
& meanwhile
13. März2 Min. Lesezeit


Clear Thinking: Wie wir lernen, besser zu denken
Im Alltag treffen wir unzählige Entscheidungen - viele davon unbewusst oder unter Druck. Doch was wäre, wenn wir lernen könnten, klarer zu denken? Das Buch "Clear Thinking" zeigt auf, welche typischen Denkfallen uns im Weg stehen und wie wir sie überwinden können, um fundiertere Entscheidungen zu treffen. Die häufigsten Denkbarrieren Es gibt zentrale Hindernisse, die unser klares Denken blockieren: Emotionale Reaktivität : Wir reagieren impulsiv, bevor wir überhaupt nachdenke
& meanwhile
27. Feb.2 Min. Lesezeit


Was wäre, wenn Social Media täglich um 18.30 Uhr schließt?
Was wäre, wenn Social Media wie ein Geschäft funktionieren würde. Wenn es Öffnungszeiten hätte. Wenn es abends schließen würde und morgens wieder öffnet. Nicht aus technischen Gründen, sondern aus kulturellen. Nicht, weil es nicht anders ginge, sondern weil wir beschlossen haben, dass ständige Verfügbarkeit kein Fortschritt ist. Heute ist Social Media ein Ort ohne Grenzen. Ein permanenter Strom aus Bildern, Meinungen, Vergleichen, Bestätigungen etc. Für unsere Aufmerksamkeit
& meanwhile
14. Feb.2 Min. Lesezeit


Zwischen 9-to-5 und 4-Tage-Woche: Was Arbeit sein kann
Warten wir auf das Wochenende, um endlich zu leben? Auf ein Stück Freiheit jenseits des Alltags? Für einige Menschen ist der 9-to-5-Job zum strukturellen Zentrum ihres Lebens geworden und zugleich zu dem Ort, von dem sie sich innerlich entfernen. Die Woche wird zur Abfolge von Pflichten, das Wochenende zum Leben. Doch was sagt das eigentlich über unsere Art zu arbeiten aus? Und über das Bild von Arbeit, das wir verinnerlicht haben? Wenn Freiheit nur außerhalb der Arbeit mögli
& meanwhile
30. Jan.2 Min. Lesezeit
bottom of page
