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Was uns in Bewegung versetzt?!

Aktualisiert: 13. März

Wie wir unseren Arbeitsalltag verändern können.




Viele Menschen zögern, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen, da sie durch verschiedene Faktoren in ihren Bemühungen gebremst werden. Im Arbeitsalltag führt dies oft zu Stress. Dabei können wir unsere Gedanken nicht einfach abschalten, die uns fragen lassen:


  • Habe ich mir diese Aufgabe nicht eigentlich anders vorgestellt?

  • Wie viel Einfluss kann ich in meiner aktuellen Position wirklich ausüben?

  • Möchte ich vielleicht in einem ganz anderen Bereich tätig sein?

Solche Gedanken sind im Arbeitsalltag allgegenwärtig. Doch wann sind wir bereit, etwas zu verändern und diesen Gedanken nachzugehen?


Es ist entscheidend, die Absicht hinter unserem Denken zu verstehen und herauszufinden, was uns auf unserer beruflichen Reise antreibt.


Was versetzt uns also in Bewegung, uns mit der Zukunft im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen? Unsere Ideen.


Ideen entstehen aus einem Zusammenspiel aus Neugier, Aussicht und Störung:


Neugier: Was gibt es in meinem Arbeitsalltag, das ich noch nicht weiß oder lernen kann?


Beispiel: Ein Marketing-Manager entdeckt beispielsweise die Welt der digitalen Analytik. Er beginnt, Online-Kurse zu besuchen und erweitert sein Verständnis für datengetriebenes Marketing. Diese Neugier führt ihn zu neuen Projekten und Möglichkeiten.


Aussicht / Perspektive: Wie könnte sich meine Rolle im Arbeitsalltag in Zukunft verändern oder verbessern?


Beispiel: Eine Lehrerin überlegt, wie sie ihre Lehrmethoden durch den Einsatz digitaler Medien verbessern könnte. Sie stellt sich vor, wie der Einsatz von Tablets und interaktiven Lernprogrammen den Unterricht bereichern und ihre Schüler begeistern könnte.


Störung: Warum sind bestimmte Sachverhalte oder Situationen im Arbeitsalltag so, wie sie sind?


Beispiel: Ein Teamleiter im Kundenservice bemerkt, dass die hohe Fluktuation im Team auf mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten und geringe Anerkennung zurückzuführen ist. Er beginnt, diese Themen zu hinterfragen und sucht nach Wegen, sie zu verbessern.


Diese drei Elemente - Neugier, Aussicht und Störung - sind starke Triebkräfte, um möglichen Veränderungen im Arbeitsalltag zu begegnen.

Sie regen uns dazu an, über den Tellerrand hinauszuschauen, Neues zu entdecken und kritisch über bestehende Strukturen nachzudenken. Dadurch können wir unsere beruflichen Horizonte erweitern und zu innovativen Lösungen und Verbesserungen beitragen.

 

Neugier…etwas im Arbeitsalltag entdecken


Die Neugier führt uns an «Orte» im Alltag, an denen wir noch nie zuvor waren. Etwas nicht zu kennen oder zu wissen ist aufregend und bietet die größten Chancen Neues zu entdecken. Die Neugier führt dazu, dass wir experimentieren, mit einer Breite von Interessen spielen und unsere Vorstellungsgrenzen testen. Wir weiten unsere Wahrnehmung, unser Bewusstsein für das Ganze. Was uns auf unserer beruflichen Reise umgibt verändert unser Verständnis – erweitert unseren Möglichkeitsraum und lässt uns auch neue Dinge in bekannten Umgebungen sehen. Wir setzen uns mit neuen Themen und Fragen auseinander. Zum Beispiel entdecken wir einen neuen Bereich in der Organisation oder ein spezialisiertes Projektteam.


In welcher Intensität wir etwas entdecken hängt davon ab, wie viel Zeit wir uns nehmen diese Reize zu beobachten, zu erkennen und wie ernst wir diese nehmen.

Über die Zeit sehen wir Muster und die gleichen Reize treten in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen wiederholt auf. Wenn wir diese Reize zusammen aufnehmen, einordnen und als Impuls verstehen, dann haben wir wichtige Antriebsquellen vereint.


Aussicht…sich etwas im Arbeitsalltag vorstellen


Mit dem Erkennen von neuen Perspektiven, was sich zukünftig ändern könnte entsteht eine Aussicht und Hoffnung auf Besserung des Zustands. Diese Fähigkeit der Vorstellungskraft ist eine wichtige Voraussetzung für den aufrichtigen Glauben an Veränderungen und Möglichkeiten.


Wie stark glauben wir an unsere eigene Veränderungsfähigkeit und wie an die anderer?

Um etwas zu verändern reicht es nicht nur zu verstehen, was generell verbessert oder erweitert werden könnte, sondern auch bildlich zu visualisieren, wie konkret ein nächster Zwischenzustand zum Beispiel für ein Individuum, ein Team oder eine Organisation aussehen könnte.


Unsere Vorstellungen hängen zu einem gewissen Grad davon ab, was wir bereits gesehen, erlebt haben oder gelesen haben, was wir von der Welt, die uns umgibt lernen und mitnehmen. Unsichtbare Grenzen im Kopf können unser Vorstellungsvermögen beeinflussen. Diese entstehen auch durch das Erleben und Wahrnehmen der jetzigen Realität, welche sich stark vom Wunsch-Zustand unterscheiden kann. Wie können wir Zukünfte und Möglichkeiten «sehen» lernen?


“Learn how to see. Realize that everything connects to everything else” (Leonardo da Vinci)

Störung… etwas im Arbeitsalltag hinterfragen


Das Hinterfragen heutiger Verhältnisse im Alltag formt unsere Vorstellungen weiter und sorgt für neue Anknüpfungspunkte für Verbesserungen.

Das, was wir heute sehen und hinterfragen ist die Grundlage dafür, was wir Morgen verändern.

Der Möglichkeitsraum / Horizont beeinflusst, was wir für möglich halten und denken können, sowie was wir uns in unserer Aussicht vorstellen können bzw. welche Veränderung wir für realistisch einstufen und daran glauben können. Wir stellen uns Fragen, warum der Alltag so ist, wie er ist und analysieren Unterschiede zu dem uns Bekannten. Dadurch verstehen wir Störfaktoren im jetzigen System und erkennen, wo wir Verbesserungen ansetzen können. Vielleicht sind wir unzufrieden, resigniert oder frustriert mit Situationen oder Menschen.

Wir analysieren, spüren und testen die Grenzen von Systemen, Denkweisen, Problemen, Lösungsansätzen und Situationen.

Wir sehen Unzulänglichkeiten, z.B. hinterfragen wir ein allgemein akzeptiertes Verständnis in unserem Alltag. Wenn wir etwas Bekanntes hinterfragen, dann beginnen wir der eigenen Intuition, dem eigenen kritischen Blick zu vertrauen. Wenn wir auf Widersprüche treffen, dann überprüfen wir gleichzeitig die Sinnhaftigkeit des Systems. Dies kann wiederum unsere Neugier wecken, um neue Dinge kennenzulernen und unseren Blick auf das Bestehende dadurch zu erweitern.


Ganzheitliches Zusammenspiel als Wegbereiter für Veränderungen

Wir bewegen uns im Alltag, wenn wir Erlebtes hinterfragen, etwas Neues probieren oder es uns etwas anderes vorstellen.

Je mehr Unbekanntes wir integrieren, je weitreichender kann unsere berufliche Reise werden und somit können ganz unterschiedliche Ideen entstehen. Die Neugier, die Aussicht und das Hinterfragen hilft uns, Dinge zu sehen oder zu tun, die wir andernfalls nicht gemacht oder in Erwägung gezogen hätten. Vielleicht auch Dinge, von denen wir gar nicht wussten, dass diese überhaupt existieren. Wir sind offener zu interpretieren, uns vorzustellen, zu reflektieren und schauen wirklich hin was uns umgibt. Unser Horizont und unser Bewusstsein erweitern wir mit jedem neuen Gedanken, den wir entdecken. Auf dem Weg überwinden wir die heutigen Grenzen unserer Vorstellungskraft.


Das Zusammenwirken von Neugier, Aussicht und Störung stellt eine bedeutende Kraft dar, die uns auf unserem Weg zu selbstbestimmten Veränderungen leitet. Dieses Trio fungiert als Katalysator für persönliches und berufliches Wachstum, indem es uns ermutigt, über den Status quo hinauszudenken und aktiv nach neuen Möglichkeiten zu suchen.


Indem wir lernen, diese drei Elemente in unserem Arbeitsleben zu integrieren und zu harmonisieren, schaffen wir einen fruchtbaren Boden für Innovation und Fortschritt. Wir werden ermutigt, bestehende Grenzen zu hinterfragen, unsere Komfortzonen zu verlassen und neue Horizonte zu erkunden.

Die Kombination von Neugier, Aussicht und Störung befähigt uns, proaktiv zu handeln, statt auf externe Veränderungen zu reagieren. Wir werden zu Gestaltern unserer eigenen beruflichen Zukunft, statt uns von den Wellen des Wandels treiben zu lassen.

In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt ist die Fähigkeit zur Anpassung und zum lebenslangen Lernen entscheidend. Das Zusammenspiel dieser drei Elemente fördert eine dynamische Anpassungsfähigkeit, die es uns ermöglicht, mit den Herausforderungen und Chancen der Zukunft Schritt zu halten.


In der Summe bilden Neugier, Aussicht und Störung nicht nur die Triebfedern für Veränderungen, sondern auch die Säulen einer selbstbestimmten und erfüllenden beruflichen Reise. Indem wir diese Kräfte in uns wecken und pflegen, erschließen wir uns ein Universum an Möglichkeiten, das sowohl unsere eigene Entwicklung als auch die unserer Arbeitsumgebung positiv beeinflusst. Dabei verbinden wir den Blick in die Vergangenheit mit der Vision für die Zukunft und der jetzigen Gegenwart.



 

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