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Zukünften begegnen- pull from the future


Im Streben nach Innovation sind wir heute immer auf der Suche nach neuen Ideen. Wir möchten möglichst schnell Lösungen finden, um mit unseren Angeboten aktuellen Kundenbedürfnissen zu entsprechen. Dafür wenden wir kundenzentrierte Methoden an, um Kunden besser zu verstehen. Wir kopieren Gedankengänge, interpretieren Dinge neu und bauen auf bisherigen Erkenntnissen auf. Wir sehen Möglichkeiten in unserem persönlichen Horizont, die geprägt sind von unseren Wahrnehmungen, der Intuition, Neugier, den Erfahrungen, dem kulturellen Vorwissen und den Werten – dem Jetzt, das wir selbst erdenken können. Dabei stellt sich immer häufiger die Frage, wie wir dem «Neuen» bzw. «Zukünften» möglichst ohne Limits begegnen können?


Wir wissen bereits: Das Neue entsteht durch Hinterfragen des «Status quo» - also dem, was wir heute für selbstverständlich halten und das «Weiter»denken dieses Zustands. Ideen knüpfen immer irgendwo an, z.B. eine Situation, ein Problem, eine Perspektive, die uns im Alltag begegnen. Die Art der Idee hängt immer vom eigenen Vorstellungsraum ab. Es geht nicht einfach darum gegen den Status quo zu sein, sondern durch Ideen zu zeigen, wofür wir stehen.


Ideen zu gewinnen, bedeutet neue Möglichkeitsräume zu erschaffen.

Mit dem „Neuen“ stehen wir für eine Sache ein, die uns wichtig ist und an die wir glauben. Solche Ideen lassen sich nicht im klassischen Sinne «managen». Es handelt sich um sogenannte Brain „storms“ die kreative Unruhe mit sich bringen. Wir können Ideen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt abrufen und abarbeiten. Mit Ideen stellen Creator ihre Sichtweise und Intention des Möglichen dar, d.h. sie stellen eine Verbindung zum «Künftigen» her. In der Realität kommen Ideen oft zu uns, wenn wir es gar nicht erwarten. Welche Zugänge haben wir heute, uns in mögliche Zukünfte zu versetzen und um das «Neue» zu sehen?


Enter the unknown


Neue Zugänge werden in Geschichten beispielsweise durch das Durchtreten eines Spiegels («Alice im Wunderland») dargestellt, d.h. als eine bewusste Entscheidung der Akteure die Realität zu verlassen und dem Unbekannten zu begegnen. «Through the looking-glass» erfahren wir, was dort möglich werden kann. Zukünfte bringen ganz neue Situationen, Begegnungen und Dynamiken. Die Neugier leitet uns im Erschaffen & Verbinden von Zusammenhängen, die Einblicke in Zukünfte ermöglichen. Wann kommen Dinge zu einem? Ideen treffen uns unerwartet, wenn wir durch den Spiegel gegangen sind – in einer Art Pull from the future.


Wenn wir das “Neue” entdecken lernen, erhalten wir einen Vorgeschmack, wie unsere Zukünfte aussehen könnten. Es kann zu einer Orientierungslosigkeit kommen (lost, welchen Weg nehmen? Wohin?)…wir können uns (ver)irren.


“Where should I go? That depends on where you want to end up” (Cheshire)

Kreativität bedeutet auch immer unstrukturierte Daten, d.h. Chaos im Kopf. Dieses Chaos gilt es zu sortieren, auch wenn wir multidimensional, gleichzeitig denken und Ideen von allen Seiten / Perspektiven beleuchten. Solche «&» Momente beschreiben die Synthese zwischen Ideen. Sie lassen Muster erkennen (Pattern recognition) als Schlüssel für die Kompatibilität zwischen Ideen, um bisher nicht Zusammengedachtes zusammen zu denken: the unseen-in-between


  • Was passiert mit der Idee, wenn ich sie in einen anderen Kontext nehme?

  • Wie lässt sich die Idee mit einer anderen verbinden?

  • Was kann durch eine neue Kombination von Ideen möglich werden?

  • Welche Intention verfolge ich mit der Idee?


Diese Fragen können Orientierung geben. Ideen hängen oft in komplexer Art und Weise miteinander zusammen. Diese Beziehungen zwischen Ideen sind oft auf den ersten Blick unsichtbar, entwickeln sich jedoch ständig weiter und challengen uns zukünftig neue Fragen zu stellen.


Die Zukunft entsteht im Detail – komplexe Zusammenhänge stecken in Details, die es immer wieder in Hinblick auf zukünftige Entwicklungen zu erkennen, einzuordnen und zu testen gilt. Durch genau eben diesen Prozess des Erschaffens werden neue Pfade und Ideen sichtbar, die sonst nicht erkennbar gewesen wären.

Was passiert, wenn wir zurück in die Realität kommen?

Wie haben sich unsere Sichtweisen geändert? Brauchen wir neue Routinen?

Wir bleiben im Flow…


Future streams – going with the flow into futures


In der Geschichte von Alice folgt sie dem «white rabbit» - so wie wir dem Stream der Zukünfte folgen, der Zugänge in der Zwischenzeit sichtbar macht. Zwischenzeit richtet sich aber auch immer nach vorne und verbindet das Heute mit dem Morgen in neuen Kombinationen. Genau diese Verbindungen zwischen dem Heute und dem Morgen sind es, die Unterschiede und Vielfalt sichtbar machen. Auf diese Weise kann Zwischenzeit uns nicht nur dazu bringen, neue Möglichkeiten zu sehen, sondern gleichzeitig erkennen lassen, wie diese sichtbar werden. In der Zwischenzeit passieren Dinge gleichzeitig. Es gibt keine Grenzen, keinen Start oder Endpunkt. Streams führen immer vorwärts, dynamisch Entwicklung und bahnt sich den Weg nach vorne…


Streams erschaffen sich einen eigenen Weg

Wasser erschafft sich immer einen eigenen Weg, Wasser bricht aus. Es lässt sich nicht eingrenzen, ausbremsen oder durchbrechen. Wasser formt sich neu, richtet sich aus, kommt zusammen, geht auseinander, … (unerwartete Verläufe). Wasser ist sowohl

  • tief als auch weit

  • ruhig als auch wild

  • breit als auch schmal


Wasser nimmt immer wieder neue Formen an und durchbricht dabei Grenzen. Es entsteht immer wieder Neues. Wasser hat keine Balken für uns zum festhalten, um uns immer eine Sicherheit zu geben. Es ist stark und kraftvoll. Wasser hat keine Grenzen. Wasser verbindet die Vergangenheit, das Heute & das Morgen – in Streams. So kann aus Eckigem über die Zeit Rundes werden. Neues kann sichtbar werden. Zwischenzeit ist endlos und immer in Bewegung.


Wohin wird dich der Stream der Zukünfte führen?





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